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Diabetes und Schwangerschaft

Schwangerschaftsdiabetes,

auch als Gestationsdiabetes bezeichnet, kann während der Schwangerschaft auftreten. Ein unbehandelter Schwangerschaftsdiabetes kann zu einer gestörten Entwicklung des Feten kommen.

Risikofaktoren

Eine frühzeitige Diagnostik sollte bei einem der folgenden Risikomerkmale erfolgen:

Symptome

Oft bleiben die von Schwangerschaftsdiabetes betroffenen Frauen beschwerdefrei und merken nichts von ihrer Erkrankung.
Es können aber Symptome wie gesteigertes Durstgefühl (Polydipsie), Harnwegsentzündungen, Zucker im Urin sowie Wachstumsstörungen des Feten auftreten. Der behandelnde Frauenarzt sollte spätestens dann einen oralen Glukosetoleranztest durchführen.

Diagnose

Für jede Schwangere wird ein Screening-Test zwischen der 24. und 28. Schwangerschafswoche (6-7 Monat) empfohlen. Nach Einnahme von 50 g Glukose wird nach 1. Stunde der Blutzucker gemessen. Bei Blutzuckerwerten zwischen 135 und 200 mg/dl sollte ein Glucosetoleranztest duchgeführt.
Hierbei wird eine fest definierte Menge Glucose (75 g) getrunken und dann nach 1. und 2. Stunden der Zuckerspiegel im Blut gemessen.

Es gelten folgende Grenzwerte:
nüchtern. 92 mg/dl,
nach 1 Stunde: 180 mg/dl,
nach 2 Stunden: 153 mg/dl.

Die Untersuchung kann nicht mit einem kleinen Handmessgerät durchgeführt werden, sondern muß als Laboruntersuchung erfolgen.

Therapie

Oft kann durch eine Ernährungsberatung mit Umstellung der Ernährung (z.B. kleine, häufigere Mahlzeiten, Vollkornprodukte statt Weißmehl, Verzicht auf schnell resorbierbare Kohlenhydrate wie z.B. Fruchtsäfte) eine Normalisierung der Blutzuckerwerte erreicht werden. Sollte durch eine Ernährungsumstellung keine Besserung der Blutzuckerwerte erzielt werden, muß mit einer Insulintherapie begonnen werden.

Blutzuckermessung

Durch unsere Sprechstundenhelferinnen lernen Sie Ihren Blutzucker selbst zu messen und erfahren Möglichkeiten, wie Sie Ihren Zuckerspiegel beeinflussen und im Normbereich halten können.

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